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Das Soliva

Reizvolle Kontraste

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Gelebte Gastfreundschaft in der Residenza Soliva

Gelebte Gastfreundschaft in der Residenza Soliva

Die Residenza Soliva – ein fast 100 Jahre altes Engadiner Bauernhaus – wurde 1999 mit viel Sorgfalt umgebaut und seither kontinuierlich erneuert und gepflegt. Entstanden sind sechs individuelle Wohnungen, vom Studio bis zur grosszügigen 4-Zimmer-Wohnung, die ganzjährig bewohnbar sind und mit zeitlosen Möbeln eine warme, einladende Atmosphäre ausstrahlen.

Seit über 25 Jahren leben wir hier unsere Gastfreundschaft mit Überzeugung und Freude. Tanija Courtin kümmert sich persönlich um ihre Gäste – aufmerksam, herzlich und mit einem feinen Gespür für das, was einen Aufenthalt besonders macht. Die Residenza Soliva ist kein anonymer Ort, sondern ein Haus, das geprägt ist von Persönlichkeit und echter Begegnung.

Jede Wohnung ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet – individuell, ausgewählt und so gestaltet, dass es den Gästen an nichts fehlt. Unser Anliegen ist es, einen Ort zu schaffen, an dem man sich vom ersten Moment an willkommen fühlt, zur Ruhe kommt und gerne wiederkehrt.

Dazu trägt auch Sils bei – ein Ort von besonderer Kraft und Klarheit. Wer hier ankommt, spürt sofort die Weite und die Stille, das Zusammenspiel von Himmel, Wasser und Licht. Es scheint, als würde die Zeit hier langsamer fliessen – und doch ist Sils ein lebendiger Ort, an dem Tradition nicht bewahrt, sondern gelebt wird. Die Verbundenheit zur Natur, zur Landschaft und zu den Menschen macht diesen Ort einzigartig.

In Sils findet man Raum – für den Blick, für die Gedanken, für die eigene Balance. Bewegung, Inspiration und Erholung gehen hier ganz selbstverständlich ineinander über. Tief durchatmen, loslassen und neue Kraft schöpfen – vielleicht ist es das, was Nietzsche meinte, als er in Sils schrieb:

"Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich."

Wie die Residenza Soliva im Jahr 1998 entstand…

Die Familie Gabriel kam aus Waltensburg in der Surselva nach Sils. 1911 eröffnete sie hier das Hotel Silserhof. Heinrich Gabriel war Metzgermeister, sein Geschäft befand sich in den Arkaden des Hotels. Das Ehepaar Gabriel-Dell’Agosto bekam Anfang des letzten Jahrhunderts sechs Söhne – Heinrich, Hans, Peter, Mario, Adolf und Caspar. Den Gabriels gehörten neben Landwirtschaftsland auch die Häuser Andreola, in dem sie zeitweise wohnten, und Marchetta, in dem eine Gaststube und ein kleiner Laden untergebracht waren. Die Marchetta war ein Treffpunkt der Bergführer.

Als Adolf Gabriel starb, erbte Doris Baeder, eine Tochter seines Bruders den gesamten Besitz. Tomas und Tanija Courtin fassten sich ein Herz und fragten drei Monate später an, was sie mit dem Haus plane. Ein Anwalt rief an und meinte, da sei noch gar nichts spruchreif.

Weitere drei Monate später klingelte eines Novembermorgens das Telefon. Doris Baeder wollte wissen, ob man immer noch am Haus interessiert sei. Wenig später traf man sich in der Chesa Gabriel, zog die Vorhänge und Tomas und Tanija sahen sich das Haus erstmals richtig an.

Beim Hinausgehen nannte Doris Baeder den Schätzpreis und sagte: "Überlegt, was ihr bezahlen könnt." Drei Wochen später traf man sich wieder, zum Nachtessen bei Tomas und Tanija. Doris und Calvin brachten die Pläne mit und wussten, dass Tomas bereit war, den Preis der Schätzung aufzubringen, aber nicht mehr. Am Schluss des Abends fragte Doris: "Nun, wollt ihr das Haus jetzt?" Und Tomas erwiderte: "Es ist eine Frage des Könnens, nicht des Wollens." Da reichte sie Tomas die Hand und sagte: "Ihr könnt es haben."

Ihr Wunsch, dass neues Leben in ein altes Haus mit einer unglücklichen Familiengeschichte kommt, hat sich erfüllt. Eine junge Familie, die hier lebt und arbeitet, hat die verschlossene Chesa Gabriel in die offene Chesa Soliva verwandelt.

Unser Denken und Handeln

Die Gastfreundschaft

Was braucht es, damit sich Gäste an einem Ort wirklich willkommen fühlen? Für uns liegt die Grundlage dort, wo Eigenständigkeit auf Grosszügigkeit und Diskretion trifft. Wo Persönlichkeit wichtiger ist als Prestige, und echte Begegnungen mehr zählen als Äusserlichkeiten.
Wir möchten Räume schaffen, in denen sich Wünsche entfalten können – und aus Bedürfnissen kleine, wertvolle Erlebnisse werden. Tage, die erholsam sind, leicht und stimmig – und in guter Erinnerung bleiben.

Tradition und Innovation

Die Soliva ist ein gewachsener Ort mit Geschichte. Diese bildet die Grundlage für alles, was entsteht. Gleichzeitig bleibt Raum für neue Ideen, die sich behutsam einfügen. Farben, Materialien und Formen orientieren sich an der Engadiner Landschaft – und verbinden Tradition mit einer zeitgemässen, ruhigen Klarheit.

Zeit für Qualität

Wir pflegen einen bewussten Umgang mit Zeit. Entwicklungen dürfen reifen, Veränderungen entstehen Schritt für Schritt und mit Sorgfalt. Im Gespräch mit unseren Gästen hören wir hin, nehmen Bedürfnisse wahr und lassen sie in Neues einfliessen. So entsteht Qualität, die nicht laut ist, sondern Bestand hat.

Die Dankbarkeit

Als Gastgeberfamilie ist für uns vieles über Jahre gewachsen – mit Engagement, Vertrauen und Freude am Tun. Dass unsere Gäste, Partner und Wegbegleiter diesen Weg mit uns teilen, erfüllt uns mit grosser Dankbarkeit. Sie alle tragen dazu bei, dass die Residenza Soliva ein Ort bleibt, der inspiriert, entspannt und verbindet.